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Irland

Ein Wochenende Irland. Zu wenig Zeit für zu viel Land. Aus einem ursprünglich länger geplanten Urlaub wurden letztlich nur drei Tage.

Trotzdem ging es einmal quer über die Insel zu den Cliffs of Moher. Die Dinger musste ich einfach sehen. Also rein in den Mietwagen und ab an die Westküste.

Auf dem Weg zu den 200 Meter hohen Klippen machte ich am ersten Tag Halt in den Comeragh Mountains im Süden der Insel. Ich musste schnell feststellen, dass so manche Single Track Road dürftiger asphaltiert ist, als die Straße nach Oberbusch. Wie auch immer, die landschaftlichen Aussichten Irlands sind ein Traum. Für die Nacht war ich bei den lieben Airbnb-Hosts Carmel & Bill in Kilworth untergebracht. Wer eine super Unterkunft im Süden der Insel sucht, wird hier fündig. Einer meines besten Airbnb-Erfahrungen überhaupt.

Am nächsten Tag bin ich dann mit zwischenzeitlichem Katalysatorschaden zu den berüchtigten Klippen im Osten der Insel gefahren. „Wenn außer der leuchtenden Kontrollleuchte sonst nichts passiert, können Sie normal weiterfahren“, meinte der Road Assistant – läuft! Der Wagen fuhr problemlos weiter. An den Cliffs of Moher folgte dann eine herbe Enttäuschung: Statt dem Atlantik nur dichtes Nebelmeer. Sichtweite von 10 Meter. Aber hey, wenigstens bei Meeresrauschen. Auf rund acht Kilometer erstrecken sich die gewaltigen Klippen. Da im gesicherten, offiziellen Bereich alles voller Touristen ist, lohnt eine gemütliche Wanderung der Küste entlang. Genau das tat ich und tatsächlich brach der Himmel noch einmal auf. Sonnenschein. Wer sich nur ein bisschen für Landschaft begeistern kann, macht mit dem Ausflug zu den Klippen ganz bestimmt nichts verkehrt.

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Stockholm

Mal wieder so ´ne verrückte Idee spontan wohin zu reisen. Per Blind Booking ging es für einen Tag durch Schwedens Hauptstadt. Für die Fotos beschränkte ich mich wie letztes Jahr in London bereits auf eine Kamera mit einem Objektiv.

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Norwegen

„Norwegen, Ende November? Ne, lass das mal lieber. Nass-kalt und das Tageslicht beschränkt sich auf nur wenige Stunden.“ – Zu spät! Flüge und Unterkünfte waren gebucht. Mir doch egal, wie das Wetter ist. Stornieren kam für mich nicht in Frage. Mich zog es nach Nord-Norwegen, genauer gesagt auf die Lofoten mit einem Tag Halt in Oslo. Und auch wenn ich überwiegend richtig Pech mit dem Wetter hatte, bin ich glücklich eine Woche oberhalb des Polarkreises verbracht zu haben. Norwegen stand seit letztem Jahr auf meiner Reiseziel-Liste und nun ergab sich eine gute Möglichkeit einen Haken bei dem Land der vielen Fjorde zu machen.
Oslo war für mich nicht sonderlich interessant. Klar, die Hauptstadt steht mit Ihrem Opernhaus nicht schlecht da, ist aber sonst noch an einigen Stellen in Restauration. Ich hab mich in meiner Unterkunft lieber auf den nächsten Tag vorbereitet. Mich sollte nämlich ein 1,5-stündiger Inlandsflug bei bestem Wetter in den Norden nach Harstad-Narvik (Evenes) erwarten. Eins muss man Oslo allerdings lassen: Die Verbindung von Flughafen und Stadt ist mit dem Zug super intuitiv und schnell erledigt. Auch das bargeldlose Bezahlen mit der Kreditkarte erleichtert das Reisen in ganz Norwegen.
So einen großartigen Flug, wie diesen nach Evenes, hatte ich noch nie. Unübertreffbare Sicht auf die Landschaft Norwegens. Auf den Lofoten ging es mit vergleichbar genialer Aussicht im Mietwagen in den Süden der Lofoten nach Fredvang weiter. Hier hatte ich mich für die nächsten sechs Tage untergebracht. Im Nachhinein eine gute Idee, da gerade der Süden der Lofoten unglaubliche Ecken bietet. Wie im Film. Kleine Fischerhäuschen am Fjordufer, vor schneebedeckten Bergen. Am ersten Abend konnte ich noch ein ganz wenig Nordlicht einfangen. Am zweiten Tag begann es dann zu regnen und das zog sich dann auch bis zum Ende des Urlaubs durch. Der Schnee war weg und das Nordlicht wollte sich versteckt hinter den Wolken auch nicht mehr zeigen.
Ich werde Norwegen ganz sicher noch einmal  besuchen – dann aber entweder im Hochsommer oder Winter.
Wer von Euch vor hat, auch auf die Lofoten zu reisen und noch ein paar Tipps gebrauchen kann, meldet sich einfach ;-)
So, nun aber noch ein paar meiner Bilder, hatte die Kamera ja auch noch im Gepäck:
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Burg Eltz

Seit langem stand die Burg Eltz auf meine Foto-to-do-Liste. Landschaftsfotos sind ein guter Ausgleich zu Porträts und Hochzeiten. Hier muss man nicht auf die Uhr gucken. Kann Minuten und Stunden an einem Ort verweilen, nur um auf gutes Licht zu warten. Diese Ruhe mag ich am liebsten.
Der Wecker klingelte um 05.30 Uhr. Mein Plan war vor Sonnenaufgang vor Ort zu sein. Nach der Autofahrt ging es nochmal gut einen Kilometer zu Fuß durch einen Wald. Ich hatte Glück und das Wetter war so wie erhofft: Neblig. Später sogar schon zu neblig.
Vor Ort fühlt man sich gleich einige Jahrhunderte zurückversetzt. Die Burg ist wahnsinnig imposant.
Leider dauerte es nicht lange, bis die ersten Angestellten in der Burg eintrafen und ihre Arbeit aufnahmen, denn die Burg Eltz ist eine begehrtes Ziel vieler Touris.

Ich wollte nach den Fotos von der Burg aber nicht schon wieder heimfahren, sondern noch ein paar Fotos im Wald machen. Also runter von den befestigten Wegen und stattdessen kleinen Trampelpfaden folgen, oder selbst einen solchen „eröffnen“. Das lohnt sich immer!

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Roadtrip 07/15

Für ein Wochenende bin ich mit drei Fotokollegen nach Dresden in die sächsische Schweiz gefahren. Der Trip war der absolute Hammer und die Landschaft unglaublich. Nebenbei hab ich hin uns wieder mal so draufgehalten…

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Schottland 03/15

Schottland stand schon lange auf meiner Reiseziel-Liste. Im Frühjahr entschied ich mich nach langem Hin-und-Her dann doch ziemlich spontan für eine Woche Schottland. Ziel war von Anfang an die Isle of Skye im Nordwesten von Schottland.

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Dort wollte ich fotografieren, vor allem zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang und entsprechende Fotos mitbringen. Das hat leider nicht geklappt. Deswegen erwartet von diesem Blogeintrag nicht die besten Fotos aus Schottland. Es ist viel eher ein kleiner Reisebericht, gemischt mit Fotos von iPhone & DSLR. Auch wenn es für die ganz großen Aufnahmen auf meiner Reise nicht gereicht hat, will ich trotzdem ein paar Zeilen über Schottland auf meinem Blog verlieren und Euch gleichzeitig motivieren, ein so geniales Land mal zu besuchen.
Warum haben die Sonnenauf- und Sonnenuntergangsfotos nicht geklappt? Um es kurz zu machen: Es haperte einfach an der Mobilität. Das größte Problem war für mich die Jungfahrer-Zusatzgebühr beim Mietwagen. Ich hätte rund 30 Pfund (entspricht gut 40 Euro) allein dafür zahlen müssen, weil ich unter 25 Jahre alt bin – und das pro Tag! Das war mir dann doch zu viel des Guten. So entschied ich auf ein Explorer-Pass-Busticket zu setzen, mit dem ich einwandfrei von Edinburgh nach Portree (der Hauptstadt von Skye) kam und wieder zurück. Auf Skye wollte ich dann mit dem Fahrrad rumdüsen – rückblickend die schlechteste Idee der ganzen Reise…

Wie auch immer… Donnerstagfrüh war es soweit. Das Spektakel begann. Ich machte mich auf nach Overath, wo ich noch ein früheren, verspäteten Zug erreichte. Ja, lovely Deutsche Bahn sollte Teil meiner Reise sein. Im Kölner Hauptbahnhof kam ich früh genug für den Anschlusszug an. Doch dieser Zug hatte erst 5, 7 und dann 9 Minuten Verspätung und fiel später komplett aus. Glücklicherweise fuhr wenige Minuten später ein anderer Zug. Dann ging es ab in den Flieger nach Edinburgh, von da aus mit dem Bus über Glasgow nach Glencoe. Landschaftlich einer der eindrucksvollsten Orte, die ich bisher gesehen habe. Reisen mit dem Bus bin ich aber ja gewohnt und abgesehen davon, dass man eben nicht alle zwei Minuten anhalten kann, ist das Reisen ganz angenehm.

Auf der Fahrt nach Glencoe zeichnet sich schon eines ab: die Landschaft ist unbeschreiblich und lässt sich mit Fotos gar nicht richtig einfangen. Die Highlands sind wie eine andere Welt. Viele tausend Meter hohe Berge nebeneinander, riesige Schluchten und tiefblaue Lochs. Als ich in Glencoe ankam, gab die Abenddämmerung leider richtig Gas und so machte ich mich gleich auf ins nahegelegene B&B, ohne ein Foto mit der Kamera gemacht zu haben… nur mit dem iPhone hab ich hier und da mal einen Schnappschuss gemacht, wie so oft auf der Reise…

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Gut gestärkt ging es für mich am zweiten Tag nach Skye. Die Sonnenfinsternis konnte ich gut sehen und auch die Busfahrt war wie Tags zuvor abenteuerlich, das lag auch daran, dass die Straßen in Schottland, nur wenige Meter an Lochs und Abhängen entlang führen.

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Im Norden auf Skye, in Uig angekommen,

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wollte ich mir erst einmal ein Fahrrad ausleihen. Zumindest war das der Plan, als ich gemütlich Zuhause am Rechner saß. Und das ist der eigentliche Knackpunkt der Reise.
Ich unterschätzte vollkommen die recht bergischen Straßen, den kräftigen Wind und das gut 22kg schwere Gepäck auf meinem Rücken. Da werden 15 Meilen mal ganz schnell ganz lang. Von dem Gedanken, hier eine Woche quer über die Insel Fahrrad zufahren, musste ich mich also schnell verabschieden. Und so sah ich mich mehr oder weniger gezwungen auf Busse, meinen Explorer Pass und Fotos bei Tageslicht, als auf ein Fahrrad und Sonnenauf- und Sonnenuntergangsfotos zu setzen. Denn wie Ihr es Euch schon denken könnt, sind die Fahrzeiten der Busse gar nicht mal so fototauglich. Ich fuhr zurück nach Portree und lief von dort aus zur Unterkunft.

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Abends wollte ich in der Nähe noch ein bisschen den Sonnenaufgang fotografieren bevor ich die Kamera für den nächsten Tag fit machte. Ein kleiner Hinweis noch an dieser Stelle: es lohnt sich, auf den befestigten Wegen zu wandern. Auf den Feldern befinden sich viele große „Pfützen“. Wenn man da nicht aufpasst steckt man ratz-fatz knietief in der Scheiße und kann erstmal die Stiefel auskippen. Aber das nur nebenbei. Ist nicht so, als ob mir da passiert wäre…

Der Samstag war der intensivste Tag von allem. Am Ende standen über 27 Kilometer und gefühlte 2753949625 Höhenmeter auf der Uhr. Es ging nach Sligachan. Schon auf dem Weg nach Portree fielen mir die riesigen Berge (Cuillins Hills) auf, die in Wirklichkeit noch viel größer sind als sie auf Fotos wirken.

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Der Sonntag war nicht nur verregnet, sondern auch extremst stürmisch. Meine Kamera machte es sich also im Rucksack gemütlich.

Montag war super Wetter und ich freute mich riesig auf den Tag. 

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Ich plante Fotos in Elgol. Sucht nach dem Ort mal bei Google Bilder – dann wisst Ihr, warum ich da unbedingt hinwollte. Doch die Busverbindung, die an der Bushaltestelle angegeben war, fuhr dann doch nicht bis nach Elgol. Deswegen bin ich wenig später dann wieder nach Sligachan gefahren und hab doch noch ein paar Fotos gemacht.

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Am fünften Tag auf Skye wollte ich mir die Felsformation „Old Man of Storr“ anschauen. Also ging es wieder ab in den ersten Bus, diesmal Richtung Norden. Schon von der Straße nach Portree aus kann man die riesige Felsformation sehen. Der Aufstieg ist nicht ohne, aber auch hier enttäuscht der Ausblick von schon auf dem Weg nicht. Ich war schon einige Höhenmeter hochgestapft, aber noch längst nicht oben angekommen, als mich ein kleiner Schneesturm wohltuend begrüßte. Peitschender Wind und Schneefall wie aus dem Nichts. Ich entschied den Weg wieder herunterzulaufen, als nach ein paar Minuten keine Ruhe in Sicht war. Dann hörte es aber wenig später doch auf und ich lief noch einmal etwas höher und machte ein paar Fotos, kurz bevor der nächste Schauer einsetzte… Verrücktes Schottland!

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Mittwochmorgen ging es für mich dann wieder bei schönstem Sonnenschein ab in den Bus Richtung Edinburgh und von dort aus einen Tag später ab nach Hause.

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Schottland – ein extrem geniales Land mit super netten Einwohnern und unglaublicher Landschaft. Ich werde wieder kommen, aber ganz sicher nicht ohne einen Mietwagen.