Färöer

Im Mai dieses Jahres ging es für eine Woche auf die Färöer Inseln. Ein Reiseziel, das ich bis vor gut 1,5 Jahren gar nicht auf dem Schirm hatte. Der Norden hat es mir irgendwie angetan. Nach Schottland, Irland, Norwegen und Schweden musste ich einfach dorthin. Darauf aufmerksam geworden bin ich erst durch Instagram. Ich erwartete großartige Wanderungen und eine perfekte Kombination aus eindrucksvollen Bergen und dem offenen Meer – enttäuscht wurde ich nicht.

Ich konnte die Reise mit einem Zwischenstopp in Kopenhagen verbinden. Von Köln ist die dänische Hauptstadt einfach zu erreichen. Doch ein Abend reichte bei weitem nicht aus, um sich ein Bild der Stadt zu machen. Auch wenn ich Urlaub lieber außerhalb von Großstädten mache, muss ich dort auf jeden Fall nochmal hin. Die Hafengegend ist erstklassig!

Von Kopenhagen ging es am nächsten Morgen schon weiter nach Vágar, auf die Färöer Inseln. Kurz gesagt: Wer sich für Natur begeistern kann, muss die Inselgruppe einfach mal gesehen haben. Im Mai beginnt die Reisesaison auf den Färöern und klar gibt es auch hier Hotspots mit vielen Touristen. Man kann aber auch Wanderungen ohne großen Anhang starten. Großartige Aussichten stets inklusive. Das Wetter ist recht mild und typisch für Küstengegenden unbeständig. Auf den 18 Inseln leben rund doppelt so viele Schafe, als Menschen. Man muss es einfach mögen. Wer sich jedoch tatsächlich dafür interessiert, sollte nicht allzu lang zögern. Die Tourismusbranche auf den Färöern boomt extrem.

Leben wollen würde ich hier nicht, Urlaub machen immer wieder. Ein erstklassiger Ausgleich zum Leben in einer Millionenstadt.

 

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